Von Beginn an stürmte Frankfurt in das gegnerische Drittel und fand dort aber nicht den Abschluss zum Tor. In der 7. Minute musste der Schlussmann Jascha Strobel das erste Mal hinter sich greifen. Nur zwei Minuten später gelang es abermals nicht die Scheibe aus dem eigenen Drittel herauszubringen und Nauheim konnte mit 2:0 in Führung gehen. Doch die Löwen ließen die Köpfe nicht hängen, sondern kämpften weiter um jeden Scheibengewinn. Das Solo von Niko Lehtonen sollte noch nicht zu einem Tor führen, aber in der 11. Spielminute packte sich Frederik Stehl ein Herz und schoss den verdienten Anschlusstreffer und lies direkt 2 Minuten später den Ausgleich folgen, nach dem Zuspiel seines Bruders Benjamin Stehl. Beide Seiten wollten nun den nächsten Treffer auf ihrer Seite verbuchen und wieder war es Bad Nauheim, die durch einen Abpraller mit 3:2 in Führung gingen. Ein Überzahlspiel der Löwen drei Minuten vor Ende des Drittels konnte dann nicht zum Ausgleich führen.

Direkt nach Beginn des zweiten Drittels konnte Benjamin Stehl für die Frankfurter zum 3:3 ausgleichen. Im Anschluss daran mussten die Frankfurter alle Kräfte aufbringen, um zweimal in Unterzahl gegen die Nauheimer zu bestehen. In der 34. Minuten gingen dann wieder einmal die Hausherren mit 4:3 in Führung. Doch Frankfurt kämpfte weiter und so war es Niko Lehtonen der kurz darauf mit einem Schuss aufs Nauheimer Tor zwar nicht selbst den Ausgleich zum 4:4 erzielen konnte, aber Justus Glatzel nutzte den Abpraller des Nauheimer Schlussmanns Niels Flemming zu seinem ersten DNL2-Tor. Wieder musste Frankfurt eine Strafzeit überstehen und bis zur Drittelpause ging es auf beiden Seiten hin und her, wobei Frankfurt viele Chancen liegen ließ und sich somit nicht für den enormen Aufwand belohnte. Im Gegensatz zu Nauheim, die sich mit wenigen Chancen mit dem 5:4 zur Pause belohnten.
Im letzten Spieldrittel konnte Frankfurt wiedermal eine Überzahlsituation nicht zum Ausgleich nutzen, aber in der 47. Minute war es David Kindereit der das Tor zum 5:5 erzielen konnte.
Nach 60 Minuten hieß es 5:5 und erst das Penaltyschießen brachte den Sonderpunkt für Bad Nauheim. Frankfurt konnte nach nur einem verwandelten Penalty nur einen Punkt mit nach Frankfurt nehmen.
Fazit aus dem Spiel:

Großartige Mannschaftsleistung, es wurde nie aufgegeben und sich immer wieder zurück gekämpft. Jetzt heißt es ausruhen und morgen auf eigenem Eis die Chancen gegen Chemnitz zu nutzen.