Der Wiedereinstieg in die Punktrunde im neuen Jahr 2019 sollte zum langersehnten Befreiungsschlag werden und so forderte der Headcoach Anton Raubal 8 Siege aus den verbleibenden 12 Spielen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Die Gelegenheit für die ersten Siege konnten allerdings in den beiden Heimspielen an diesem Wochenende gegen die Moskitos aus Essen bzw. die Junghuskies aus Kassel nicht genutzt werden und stattdessen setzte es derbe Niederlagen am Samstag gegen Essen mit 0-8 bzw. 1-8 am Sonntag gegen die Nordhessen.

In die Partie gegen Essen starteten die Junglöwen der U20 mit einer defensiven Grundausrichtung und ließen sich auch nicht durch den frühen Rückstand beirren. Einige eigene Chancen gab es für die Löwen auch, allerdings konnten diese wieder einmal nicht genutzt werden. So ging es mit dem alten Leid der vergebenen Torchancen mit 0-1, trotz positiver Schussbilanz, in die erste Drittelpause. Direkt mit dem zweiten Gegentreffer war dann aber jedes Konzept über Bord geworfen und das Spiel drehte sich ganz klar zu Gunsten der Gäste, sodass es mit einem Zwischenstand von 0-5 in der der zweiten Pause ging. Am Ende gab stand ein 0-8 auf der Anzeigetafel. Die Gäste aus Essen demonstrierten mit Ihrem Auftritt wie konzentriertes Passspiel zum Erfolg führen kann und nutzten die herausgespielten Chancen eiskalt, während auf Löwenseite zu viele Alleingänge versucht wurden.

In der darauffolgenden Partie am Sonntag gegen die Junghuskies aus Kassel brachten auch die neu zusammengestellten Reihen leider keine Besserung. Auch hier startete man auf Augenhöhe und konnte kurz vor Drittelende den Anschluss zum 1-2 herstellen. Aber wie bereits den Tag zuvor gab es auch in diesem Spiel kein Kombinationsspiel und es brachen im zweiten Drittel erneut alle Dämme. Fehlende Disziplin, Laufbereitschaft und Konzentration, sowie mangelhaftes Passspiel sollten dazu führen, dass man vom nordhessischen Gast regelrecht überrollt wurde und so ging es mit 1-7 zum zweiten Mal an diesem Tag in die Kabine. Der bis dahin ärmste Löwe, Torhüter Jascha Strobel, der immer und immer wieder von seinen Vorderleuten in diesen beiden Partien im Stich gelassen wurde, wich im dritten Drittel und so kam der zweite Torhüter Carlos Ziegler noch zu seinem Einsatz und verhinderte mit einigen guten Aktionen eine noch deftigere Niederlage als das 1-8 ohnehin schon darstellte.

Da zeitgleich der Erzrivale aus Bad Nauheim seine beiden Heimspiele am Wochenende siegreich beendete, beträgt der Rückstand nunmehr schon 8 Punkte auf den rettenden Nichtabstiegsplatz. Somit gilt es nun unter der Woche eine Einheit zu formen, um geschlossen als Mannschaft die beiden kommenden Auswärtsspiele bei den Young Grizzlies in Wolfsburg anzugehen.