Freitags war der Tabellenzweite aus Neuwied zu Gast am Bornheimer Hang. 

Die jungen Löwen wurden durch die beiden Stürmer Niko Lehtonen und Frederik Stehl aus dem U20-Team verstärkt, diese sollten helfen den haushohen Favoriten aus der Deichstadt vor Probleme zu stellen. Doch bereits nach 12 Sekunden gerieten die Löwen durch einen satten Schuss durch Sven Schlicht ins Hintertreffen. Erinnerung an das vergangene Wochenende, wo man in den beiden Spielen früh hoch zurücklag, kamen spätestens nach dem zweiten Treffer der Bären wieder hoch.

Doch in der 11. Spielminuten trafen die Löwen und konnten die Spielverlauf auf den Kopf stellen. Erst konnte David Lademann einen Schuss von Jere Vuorihuhta in das Tor abfälschen, ehe Marcel Rost nach gewonnen Bully im Mittel Drittel auf Vorlage von Lademann ausgleichen konnte.

Die beiden Treffer schienen Wirkung beim Gegner erzielt zu haben. Die Bären-Defensive wackelte und so konnte Patrick Senftleben aus dem eigenen Drittel bis vor das Neuwieder Gehäuse ziehen und den Puck unterbringen. Spätestens als Lademann sein zweites Tor an diesem Abend erzielen konnte, rieben sich so einige Zuschauer verwundert die Augen, sollten die ersten Punkte ausgerechnet, gegen den zuletzt so stark aufspielenden EHC Neuwied zuhause bleiben. Die 4:2 Führung nach 0:2 Rückstand war zu dem nicht unverdient und ein starkes Zeichen des Tabellenletzten.

Wie erwartet kamen die Bären mit einer Menge Wut im Bauch aus der Kabine, die Löwen konzentrierten sich auf das Verteidigen und wurden immer weiter in die eigene Zone gedrückt. Neuwied konnte, anders als noch im ersten Drittel, die sich bietenden Chancen nutzen und so ging es mit einem 4:5 Rückstand in die Pause.

Vor dem Spiel hätte wohl jeder Löwen Spieler den 1-Tor-Rückstand unterschrieben, nach dem starken ersten Drittel konnten die jungen Löwen allerdings nicht zufrieden sein.

Im letzten Drittel wurde das Spiel körperlicher, an dieser Stelle ist allerdings besonders die ausgezeichnete Schiedsrichterleistung herauszuheben, so verbrachten Bären und Löwen abwechselnd Zeit auf der Strafbank. Im Laufe des Drittels versuchten die Löwen den Gegner immer mehr unter Druck zu setzen, diese offensive Spielweise führte allerdings zu 5 weiteren Gegentreffer. Auf Seiten der Löwen konnte lediglich, der Jüngste, Niko Lehtonen nach schönem Zuspiel von Rost seinen ersten Treffer in der Regionalliga verbuchen.

So endet das Spiel am Ende 5:10 aus Sicht der Löwen.

 

Sonntag machte sich ein Rumpfkader von 11+1 zum Tabellenführer aus Hamm. 

Gegen das Spitzenteam der Liga kämpften die jungen Löwen aufopferungsvoll, doch die schwindenden Kräfte nutzten die Eisbären ein ums andere Mal eiskalt aus.

Negativer Höhepunkt des Spiels war die Verletzung des Kapitäns Tim Ansink. Als dieser im letzten Drittel einen seiner gefährlichen Vorstöße wagte, konnte der Eisbären Verteidiger Rosier ihn nur mit einem Check gegen das Knie stoppen. An dieser Stelle gute Besserung an Tim Ansink, das Team braucht seinen Anführer.

Am Ende unterlagen die Löwen mit 10:1 (Torschütze Ansink), wobei nach dem Spiel die Gedanken nur bei dem verletzten Kapitän lagen.