04.01.2019 gg. Lauterbach

Das langersehnte „Spitzenspiel“ gegen die Luchse aus Lauterbach stand an.

Die jungen Löwen, bis in die Haarspitzen motiviert, hatte man doch die Chance erstmals die rote Laterne, die über der Eisporthalle seit dem 1. Spieltag hing, abzugeben, mussten ohne einige ihrer Stammkräfte wie Davide Carbone oder Jere Vuorihuhta antreten. Auf Seiten der Luchse waren dagegen die Ex-Löwen Andrej Jaufmann und Dustin Bauscher dabei.

1. Drittel

Von der ersten Minute an war es ein körperbetontes Spiel. Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieses Spieles anzumerken und so dominierten Kampf und Krampf. Der erste wirklich rausgespielte Angriff des Spiels konnten die Löwen in Person von Travis Pruden nach mustergültigem Zuspiel von Michael Martaller gleich in etwas Zählbares verwandeln.

Doch eine kleine Unaufmerksamkeit in der Löwen Defensive wurde sofort bestraft und so ging es mit 1:1 in die Pause.

2. Drittel

War es der Pausentee oder doch die Anwesenheit von Felix Flüs, aber die Löwen fanden im 2. Drittel zu ihrem Spiel. Aus einer stabilen Defensive heraus setzen sie immer wieder zu brandgefährlichen Kontern an. Einen dieser Konter konnte David Lademann nutzen und die Löwen somit wieder in Führung bringen. Und nur knapp 1 Minute später sorgte Michael Martaller sogar für die 3:1 Führung.

Auch eine Auszeit der Luchse half nicht gegen die Dominanz der Löwen, nach einem gefühlvollen Pass, des sonst eher für seine körperliche Präsenz bekannten Verteidigers Patrick Senftleben, konnte Lademann auf den Knien erneut vollenden.

So hatte man sich verdient 4:1 in Führung gebracht.

3. Drittel

Die Löwen konnten diese Dominanz nach der Pause nicht wieder aufs Eis bringen und so konnten die Luchse auf 4:2 verkürzen. Die Löwen-Defensive geriet daraufhin das Eine oder andere Mal heftig ins Straucheln. Als schließlich zwei Löwenspieler auf der Strafbank Platz nehmen durften und die Luchse ihr Powerplay aufzogen, schien das Momentum endgültig zu wechseln. Doch angeführt von ihrem Captain Tim Ansink blockten sie alle Schüsse aufs Tor von Janis Wagner gemeinsam ab.

Als nach Ablauf der Strafzeiten Martaller mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den alten Abstand wiederherstellen konnte spürten die Löwen, dass es heute nun endlich soweit sein sollte. Mit der Schlusssirene gab es auf Seiten der Löwen kein Halten mehr. Seit ihrem ersten Spiel befand sich das Team auf dem letzten Tabellenplatz und endlich konnten sie diese Last ein erstes Mal abwerfen.

 

05.01.2019

Der amtierende Meister aus Herford gastierte bereits am darauffolgenden Tag in der Eissporthalle. Motiviert vom Sieg den Tag davor wollten die Löwen ihre gute Leistung bestätigen.

Doch die Ice Dragons waren an diesem Tag einfach in allen Bereichen überlegen. Goalie Jannis Wagner musste fast 80 Schüsse abwehren und so endete das Spiel 2:10 aus Sicht der Löwen.

Besonders hervorzuheben ist allerdings die Leistung von Tassilo Varvaroussis, der griechische Sunnyboy konnte seinen ersten Treffer in der Regionalliga West verbuchen. Weiter so Tassilo.