Zahlreiche Fans hatten am Freitagabend den Weg zur Außenfläche gefunden. Es stand Eishockey auf dem Programm. Löwen Frankfurt gegen die Wiehler Penguins. Zusätzliche Motivation erhielt einer unserer Löwen Spieler durch seine persönliche Fan-Gruppe, diese waren mit einem Plakat ausgestattet und sorgten so für beste Unterhaltung an diesem Abend. Diese besondere Spannung, die in der Luft lag, sollten die Löwen mit aufs Eis nehmen. Bereits nach 44 Sekunden konnte Max Levin Frank die Führung erzielen. Endlich mal etwas Positives dachte sich der Eine oder andere! Doch die Führung war verdient. Wille und Präzision sollten an diesem Tag jedes Talent schlagen. Ein überragender Jannis Wagner im Tor der Löwen entschärfte die Chancen der Wiehler nur so im Minutentakt. David Lademann war es dann, der den Spielstand in der 10 Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Gefeiert von seinen Fans war der Jubel dementsprechend groß. Direkt eine Minute später durfte er dann auch Platz auf der Strafbank nehmen. Diese Unachtsamkeit blieb aber unbestraft und so ging es mit einer 2:0 Führung in die erste Pause.

Heute ist ein Sieg möglich, dass war bei jedem Löwen-Spieler zu spüren. Wieder war es Jannis Wagner, der die Mannschaft immer wieder im Spiel hielt. In der 28 Minuten war aber auch er Machtlos und die Wiehler konnten verkürzen. Innerhalb von fünf Minuten konnten die Löwen das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe schrauben. Hülskopf und Varvaroussis waren für ihre Farben erfolgreich. Sirtaki wurde auf dem Eis zwar noch nicht getanzt, aber der erste Sieg rückte immer näher. Wiehl war zwar am Abgrund, gab sich aber noch nicht geschlagen und konnte vor der zweiten Pause nochmal auf 4:2 verkürzen. Im letzten Drittel passierte nichts mehr und die Löwen konnten verdient den ersten Sieg in der Aufstiegsrunde feiern. Hervorzuheben bleibt nochmal die überragende Leistung von Jannis Wagner, der heute ein Garant für den Sieg war.

Am Sonntag stand dann das direkte Rückspiel in Wiehl an. Völlig neben der Spur waren aber an diesem Tag unsere Löwen ab der 30. Spielminute. Bis dahin war es eine konzentrierte Abwehrleistung auf Grund des arg dezimierten Kaders. Danach war mit dem ersten Tor durch Wiehls Nummer 99 (eine Nummer, die sich im Normalfall auf der Eishockeywelt keiner zu tragen traut) der Riegel geknackt. Danach gaben die Löwen die Grundordnung auf und kamen böse unter die Räder. Kein Kampf, kein Wille und eine desolate Leistung sorgten dafür, dass am Ende ein 0:8 auf der Anzeigetafel stand. So kann und darf sich die Mannschaft auf jeden Fall nicht noch einmal in der Aufstiegsrunde präsentieren. Schmerzen vergehen, Aufgeben ist für immer. So wird immer weiter gemacht und an die Leistung von Freitag darf gerne angeknüpft werden.