Voller Vorfreude reisten die jüngsten Löwen zum heutigen Saisonauftakt nach Bad Nauheim. Das erste Turnier des Hessenpokals stand auf dem Programm. Für viele Kinder der U7 war es das erste Turnier ihres noch jungen Eishockeylebens. Entsprechend aufgeregt und nervös waren sie schon vor dem ersten Spiel in der Kabine. Im ersten Spiel trafen die Löwen auf die Huskies aus Kassel. In einem ausgeglichenen Spiel wich mit der Zeit die Nervosität und man konnte erste Akzente setzen.

Nach dem Spiel kam etwas Hektik auf. Nicht wie man denken konnte, aufgrund der gesunden Rivalität zu den Huskies. Nein, der notwendige Trikotwechsel von weiß auf schwarz sorgte für zusätzliche Betriebsamkeit bei Kindern und Betreuern. Da der geplante Gegner aus Lauterbach kurzfristig seine Teilnahme absagte, sprangen die Teufel mit einer zweiten Mannschaft ein. Diese war der zweite Gegner am heutigen Tag. Auch hier war es ein Spiel, in dem die Löwen sich gut verkauft haben. Beim dritten und letzten Spiel des Tages gegen die erste Mannschaft von Bad Nauheim war die fehlende Erfahrung spürbar.

Die Kraft schwand, die Konzentration ging verloren und die Schritte auf dem Eis wurden immer schwerer. Mit Einzelaktionen versuchten die Kinder sich weiter öfter in Szene zu setzen. Nach der ersten Hälfte des Spiels konnte Philipp Laufer, der Trainer der U7, die Kinder nochmal motivieren.

Die Kinder taten das, was Löwen tun – sie kämpften bis zur Schlusssirene. Auch nach diesem Spiel war die Laune gut und die Freude über die Medaillen groß. Es war ein Auftakt mit allem Höhen und Tiefen, die den Eishockeysport so attraktiv machen. Die nächsten Herausforderungen dürfen kommen.