In einem mehr als unterhaltsamen Spiel zwischen der U13 der Löwen Frankfurt und dem Iserlohner EC konnten die Zuschauer zwölf Tore bestaunen. Im ersten Abschnitt waren es die Löwen, die die erste Führung erzielen konnten. Somit lief zunächst alles nach Plan und die taktische Vorgabe des Trainers Adrian Schneider wurde perfekt umgesetzt.

Im Mittelabschnitt ließ dann die Konzentration der Junglöwen nach. Innerhalb von zwei Minuten konnten die Iserlohner mit 3:1 in Führung gehen. Jetzt war es wichtig, dass Spiel nicht völlig aus der Hand zu geben. Ruhe bewahren und weiter mit sehr hohem Tempo nach vorne spielen war die Devise. Die Löwen erkämpften sich das 3:2 und sogar das 3:3, mussten aber dennoch kurz vor Schluss des Drittels das 4:3 hinnehmen.

Spannung lag nun in der Luft, wusste doch keiner der Zuschauer wie dieses Spiel nun ausgehen würde. Motiviert kamen die Jungs aus der Kabine und nach sieben Minuten Spielzeit im Schlussabschnitt konnten die Zuschauer ein 5:4 für die Löwen auf der Anzeigetafel erblicken. Nach dem das 4:6 erzielt werden konnte, waren sich die Löwen sicher: Heute nehmen wir die Punkte mit nach Frankfurt. Doch es waren noch zehn Minuten zu spielen und im Eishockey ist ja bekanntlich alles möglich. Aus einer Überzahlsituation heraus konnten die Iserlohner noch das 5:6 erzielen, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. 14 Sekunden vor Schluss erlöste N. Fatyka die Löwen und erzielte das Empty-Net-Goal. 

Trainer Adrian Schneider war der Krimi am heutigen Sonntag deutlich anzumerken: "Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, dann wird es auch hier nicht so spannend. Trotz der fünf Gegentore bin ich trotzdem sehr zufrieden mit der Defensive. Am Ende ist der Sieg verdient und ich freue mich darüber, dass wir die Punkte mit nach Frankfurt nehmen können."