Vor zwei Wochen noch war die gesamte U9 unterwegs und spielte ihr erstes Turnier der Saison 20/21 recht erfolgreich. Am letzten Samstag, den 2. Oktober 2021, sollte auch der hessische Spielbetrieb der Kleinstschüler für die U9 A wieder aufgenommen werden. Bad Nauheim hatte zum ersten von insgesamt 6 geplanten Hessen-Turnieren eingeladen und natürlich waren alle auch dieses Mal sehr gespannt, wie man sich wohl im Vergleich schlägt.

Nach individueller Anreise und dem obligatorischen Corona-Checkin für alle Spielerinnen und Spieler, Betreuer und Eltern ging es zur Erwärmung nochmal raus in die Herbstsonne. Gut gelaunt und dann voll ausgerüstet stand unser Team dann den jungen Huskies aus Kassel als erster Gegner gegenüber. Die Löwen spielten gut zusammen, behielten den Überblick und die Gegenspieler stets unter Kontrolle, kämpften um jeden Puck und hielten den Goalies so auch den Rücken frei. Dennoch waren diese stets auf dem Posten, wenn es nötig war. Ein guter Auftakt in diesen Turniertag.

Es folgte nun das Match gegen die B-Mannschaft der Gastgeber. Auch hier klappte das Zusammenspiel wieder sehr gut. Am Ende sogar noch besser als im vorangegangenen Spiel. So mancher junge Löwe bejubelte das eigene Tor, und gejubelt wurde recht oft. Auch vor dem eigenen Tor wurde sauber gearbeitet, die Goalies waren durchgängig konzentriert und konnten Angriffe aufs Löwentor abwehren.

Dass die beiden Spiele Kraft gekostet hatten, merkte man nicht nur in der Kabine während der Eisaufbereitungspause, auch im nun anstehenden Vergleich mit den Roten Teufeln und ihrer A-Mannschaft war von Konzentration zunächst noch nicht viel zu merken. Die Vorstöße der wendigen Gegner setzten immer wieder Stiche und ließen auch den einen oder anderen Kopf hängen.

Doch die Ansprache unseres Trainers Tim Ansink brachte neuen Mut in die Mannschaft und so besann man sich in der zweiten Hälfte der erlernten Fähigkeiten, lief wieder Schlittschuh und biss sich gemeinsam an den Teufeln fest. Zwar konnten auch jetzt die Tore der Gegner nicht alle verhindert werden, jedoch gab es wieder eigene Erfolge und der Spaß am Eishockey kehrte zurück, in einigen Gesichtern zog sogar wieder ein breites Lächeln ein.

Und das ist doch was am Ende für die jungen Spieler zählt, der Spaß am schnellsten Mannschaftssport der Welt.