Mit 2:1 unterlag die U17 am Samstagnachmittag beim Tabellenschlusslicht EV Duisburg. Bei arg dezimierter Truppe, die sich in Teilen am Tag zuvor noch im Urlaub aufgehalten hatte und somit ohne viel Eispraxis ins Spiel gehen musste, war gegen solide spielende Duisburger einfach nicht mehr zu holen.

Naja, das stimmt so nicht ganz, denn auch in dieser Partie gab es wieder einige ungenutzte Chancen. Oliver Reichert im Tor der Löwen hielt, was zu halten war, doch seine Torfrau gegenüber, die den Löwen ja schon in den vorherigen Saisonspielen schwer zu schaffen machte, stand ihm in nichts nach und ließ sich nur einmal in der 40. Spielminute von Florian Fichtner auf Zuspiel von Nikolas Junnila überwinden. Nach dem frühen Rückstand in der 5. Minute war es der erlösende Ausgleich zu einem – drei Euro ins Phrasenschwein – psychologisch günstigen Zeitpunkt.

Dumm nur, dass die aufopferungsvoll kämpfenden Füchse aus dem Rheinland sich gar nicht darum scherten und in der 47. Minute wieder zuschlugen. Im Anschluss waren die Löwen nicht mehr in der Lage, das Spiel noch zu drehen. Es fehlte die Kraft, da komplett nur mit zwei Reihen gespielt werden konnte. Duisburg freute sich wie Bolle über den zweiten Saisonsieg, Frankfurt schaute ratlos aus der Wäsche. Sport ist nicht planbar, und das ist gut so!

Der fünfte Tabellenplatz – weit mehr als vor der Saison erhofft – ist gefestigt. Nach oben könnte zwar noch was gehen, muss aber auch nicht, insbesondere aufgrund des dünnen Kaders wäre es im Grunde auch vermessen, das zu erwarten, wobei wir uns natürlich gerne positiv überraschen lassen. Nach unten ist gut Abstand zu Bad Nauheim, die bereits drei Spiele mehr, dafür aber sieben Punkte weniger als die Löwen auf dem Konto haben. Chemnitz liegt noch dahinter und Duisburg bleibt als Tabellenletzter Abstiegskandidat Nummer 1 mit nur sechs Punkten und sogar vier Spielen mehr als die Löwen.

Statistik des Spiels:

Tor: Florian Fichtner

Strafminuten: EV Duisburg 8, Löwen Frankfurt 2