Am Freitagabend musste man sich mit 1:6 (1:1; 0:3; 0:2) dem EC Lauterbach geschlagen geben. Während man am Samstagabend dem Herforder EV lange Zeit Paroli bieten konnte, stand am Ende ein 5:8 (2:3; 3:2; 0:3) aus Sicht der Löwen auf der Anzeigetafel.

Freitagabend:

Das Spiel am Freitagabend war eins von der Sorte zum Vergessen. Der EC Lauterbach war an diesem Abend in allen Belangen einfacher besser und schneller. Die Vorgaben des Trainers wurden nicht umgesetzt und trotz der Führung durch Dustin Bauscher wurde das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Der EC Lauterbach nutzte seine Chancen konsequent. So wurde es zu einem enttäuschenden Abend. Ein großes Danke trotzdem an alle Zuschauer, die da waren!

Samstagabend:

Das Spiel hatte noch nicht mal begonnen, da haben sich die Herforder schon über den Zustand des Eises und die schöne Außenfläche beschwert. Ein Zeichen, dass den Löwen Mut machte. Leider wurde dann die Anfangsphase komplett verschlafen. Früh geriet man 0:3 in Rückstand. Vor allem unnötige Strafzeiten auf der Löwenseite kamen dabei dem Herforder EV zu Gute.

Doch heute wollte man sich nicht aufgeben. Kämpfen und Fighten war die Divise. Mit einem an diesem Abend überragendem David Lademann im Sturm begann die große Aufholjagd und so ging es mit einem Spielstand von 2:3 in die erste Drittelpause.

Im Zweiten Drittel dann wieder das Déjà-vu. Früh geriet man erneut in einen zwei Tore-Rückstand. Doch auch diesmal gab man sich nicht geschlagen. Eine Überzahlsituation führte zum 3:5 durch Florian Flemming. Weiter mutig nach vorne spielend kamen die Löwen immer besser ins Spiel. Erneut konnte David Lademann einen seiner brandgefährlichen Angriffe nutzen und zum 4:5 verkürzen. Motiviert bis in die Haarspitzen waren die Löwen jetzt am Drücker und nur 30 Sekunden nach dem Anschlusstreffer konnte Dustin Bauscher sehenswert den Puck im Tor der Herforder zum 5:5 unterbringen.

40 Minuten taktisch sehr souveränes Eishockey der Frankfurter Löwen konnten die Zuschauer an diesem Samstagabend bewundern. Doch leider ging im letzten Drittel dann ein wenig die Kraft aus und so musste man sich am Ende nach einer couragierten Leistung mit 5:8 geschlagen geben. Denn auch Killian Hutt auf der Gastseite erwischte einen Sahne-Tag und konnte sich über acht Scorerpunkte freuen. Trotzdem können die Löwen mehr als zufrieden sein mit dieser guten Leistung.