Anfang Juni wurden fünf U11 Spieler der Löwen Frankfurt zu einem Camp der tschechischen Auswahlmannschaft “Czech Knights” nach Prag eingeladen. Dort bestand die Möglichkeit sich für das internationale Auswahlturnier in Stockholm von 31. Juli bis zum 3. August zu präsentieren. Zwei unserer Nachwuchsspieler, Tommaso Schrick und Max Antmann, hatten am Ende des Camps das große Glück in den Auswahlkader berufen zu werden. So begannen die Beiden ihr Abenteuer am 30. Juli und reisten nach Stockholm.

Unmittelbar nach der Ankunft in der schwedischen Hauptstadt ging es mit dem Bus direkt weiter zur Eishalle, das erste Vorbereitungsspiel stand auf dem Programm. Gegen die finnische Auswahl wurde bereits deutlich, welche Umstellung das internationale Niveau mit sich bringt. Dennoch konnte nach einem gutem Spiel der erste Sieg mit 4:3 eingefahren werden. Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende und weitere Abenteuer für Tommaso und Max sollten in den nächsten Tagen folgen.

Der Turnierstart am nächsten Morgen ging für die Nachwuchsspieler aber nach hinten los. Die “Czech Knights” verloren gegen die schwedische Auswahl Nr. 1 und gegen die chinesische Auswahl. Der Spaß ging trotzdem nicht verloren, denn das Highlight der Schwedenreise sollten noch kommen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung konnten in den nächsten beiden Tagen die Mannschaften der schwedischen Auswahl Nr. 2 (späterer Turniersieger), der US-Auswahl und der kanadischen Auswahl besiegt werden.

  

Am Ende der Vorrundenspiele reichte es leider nicht mehr für die Qualifizierung zum Halbfinale. Das Torverhältnis machte einen Strich durch die Rechnung, sodass die “Czech Knights” zum Spiel um Platz 5 gebeten wurden. Die Mannschaft beendete das Turnier mit dem vierten Sieg in Folge, einem großartig herausgespielten 7:3 Sieg gegen die US/kanadische Auswahl, und dem Wissen, als einzige Mannschaft den Turniersieger geschlagen zu haben. 

Tommaso und Max konnten auf dieser Reise außergewöhnliche Erfahrungen sammeln. In erster Linie natürlich in Sachen Eishockey, aber auch im internationalen und sozialen Kommunikationsgefüge. Denn innerhalb der Mannschaft wurde zum Teil auf tschechisch und auf englisch gesprochen. Einige Spieler nahmen sogar die Rolle als Übersetzer ein und so wurden am Ende neue Freundschaften geschlossen und die Telefonnummern ausgetauscht. Das Kapital “Schweden” ist somit für die Beiden geschlossen, wird ihnen aber immer in Erinnerung bleiben.